In Deutschland ist es selbstverständlich, den Wasserhahn aufzudrehen uns schon fließt Wasser aus diesem. Doch kennen es gerade die jungen Einwohner nicht anders, denn hier herrscht kein Wassermangel. Doch gibt es Länder, in denen die Wasserversorgung keine Selbstverständlichkeit ist. Dazu reicht es schon aus, im Hochsommer nach Mallorca zu fahren, es muss nicht Afrika sein. Die Balearen gehören zu den Gebieten, die unter Wassermangel im Sommer leiden müssen. Zwar fließt in den großen Hotels das Wasser weiterhin aus dem Hahn, doch im Landesinneren bei den Mallorquinern sieht es anders aus.
Wasser sparen geht jeden an
Auch Urlauber die auf die Baleareninsel fliegen sollten sich Gedanken über die Wasserversorgung machen. Warum muss die Dusche laufen, wenn sich eingeseift wird? Ist es notwendig, beim Zähneputzen das Wasser laufen zu lassen? Dies alles sind Punkte, die sich lapidar anhören, aber von enormer Wichtigkeit sind. Würden alle Urlauber dies beherzigen, währe um einiges mehr Wasser vorhanden. Zwar liegt Mallorca mitten im Mittelmeer, doch ist das Salzwasser nicht als Trinkwasser zu gebrauchen. Das kostbare Grundwasser muss die gesamte Versorgung der Insel bewerkstelligen. Die Wasserversorgung ist vor allem im Sommer oft ein Problem, wenn es längere Zeit nicht geregnet hat. Dann trocknen im Landesinneren die Brunnen aus und auch die Einheimischen müssen von ihren Vorräten leben.
Tourismus ein Grund für Wassermangel
Die Wasserversorgung des Tourismus ist ein Grund für den akuten Wassermangel im Sommer. Es sind auch die vielen Liter Wasser, die zum Pflegen der Hotelanlagen notwendig sind. Die Anlagen sollen sich in üppigem Grün den Urlaubern präsentieren, diese erwarten auffällige Pflanzen, wenn sie in einem Hotel einchecken. Doch geht es bei einem Urlaub nicht um die Fauna um Hotel, sondern vielmehr um die schöne Natur der Insel selbst. Dieser Irrglaube der Touristen führt dann zu Problemen in der Wasserversorgung. Doch lebt Mallorca wie auch die anderen Urlaubsländer natürlich von genau diesem Tourismus. Ohne ihn, würde das Land nicht so wohlhabend erscheinen, wie es ist. Dies betrifft nicht nur die Baleareninsel, sondern auch einige weitere Länder.
Wassermangel im Urlaubsland
Auch in Ländern wie der Türkei oder Griechenland leiden die Menschen unter einer mangelnden Wasserversorgung im Sommer. Auch hier ist es wieder der Fall, der Tourismus merkt von diesem Mangel nur sehr wenig, denn die wenigsten Urlauber fahren in das Innere des Landes. Doch sind die Menschen hier besser daran gewöhnt und kommen mit dem Mangel in der Versorgung weitaus besser zurecht. Die Haushalte verfügen meistens über eigene Brunnen oder speichern das Wasser in der Regenzeit in den Zisternen. Wer allerdings eine Trinkwasserqualität erwartet, wie sie zum Beispiel in Deutschland Standard ist, der wird enttäuscht. Trinken sollte man als Tourist hier nur das abgefüllte Wasser aus dem Supermarkt. Dieses kommt dem deutschen Wasser nahe, das Wasser aus dem Wasserhahn sollte dann auch nicht zum Putzen der Zähne verwendet werden, außer es wurde abgekocht. Die hygienischen Bedingungen sind zum Teil mehr als mangelhaft und ein empfindlicher Magen-Darm Trakt reagiert nicht selten mit Übelkeit und Erbrechen auf das Wasser. Die Wasserversorgung geht alle Menschen etwas an, auch wenn man als Urlauber in ein fremdes Land reist. Den Bestimmungen und Vorgaben ist dann unbedingt auch Folge zu leisten.
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